Ey, Leute, wieso meldet sich seit sieben Tagen keine(r) aus der Gegend?! - Echt komisch, bist Du und die anderen Opernfans hier alle im Urlaub?? Also, meine zweite Karte nimmt jetzt meine Schwester, mit der ich "Hercules" angucken werde...
Liebe Opernfreunde im Rhein-Main-Gebiet!
Am 18. Mai, Christi Himmelfahrt, biete ich eine zweite Eintrittskarte für die hochgelobte Inszenierung der Barockoper "Hercules" von Georg Friedrich Händel in der Regie von Barrie Kosky an der Oper Frankfurt an: "Einer der Höhepunkte der Saison" am Opernhaus des Jahres!
Du zahlst höchstens 39€ pro Karte, aber ich erhalte zwei günstige Künstlerkarten. Meine Begleitperson zahlt auch den ermäßigten Preis...
--> Bei sehr vielen Interessenten könnten wir uns auch zu viert verabreden, wenn sich der/die Dritte und Vierte selbst um Karten kümmert.
Zur Bezahlung und Abholung der Karten treffen wir uns eine Stunde vor Beginn um 17 Uhr an der Abendkasse der Städtischen Bühnen, so daß wir entspannt auch die Einführung wahrnehmen und uns beschnuppern können. :-)
Ich bin gespannt!
Viele Grüße, Mark
HERCULES
Musikdrama in drei Akten
In englischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Einführung eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn im Holzfoyer
Beginn
18.00 Uhr
Dauer
ca. 3 ½ Std. inkl. 1 Pause
Oper Frankfurt:
"Sie wartet auf die Rückkehr ihres Mannes aus dem Krieg. Er kommt an. Dann zerstört ihre Eifersucht alles.
Wie so oft in den dramatischen Werken Händels steht auch in Hercules eine Frau und nicht der Titelheld im Mittelpunkt. Diesmal geht es um das Seelendrama von Dejanira, die von krankhafter Eifersucht geplagt wird. Erst fürchtet sie, dass ihr Mann Hercules aus dem Krieg nicht mehr zurückkehrt. Mit der Heimkehr des Kriegshelden kommt zunächst auch ihre Lebensfreude wieder, schwindet aber, weil sich in seinem Gefolge auch Prinzessin Iole befindet, deren Vater Hercules tötete. Dejanira projiziert all ihre Ängste auf Iole. Ihre unbegründete Eifersucht und selbstzerstörerischen Kräfte breiten sich aus. Sie lässt ihrem Mann ein Gewand, dem Zauberwirkung nachgesagt wird, überbringen, um ihre vermeintlich verlorene Liebe wiederherstellen zu können. Doch der Versuch scheitert: Der Mantel, der sich am Feuer entzündet, erweist sich als vergiftet, und Hercules verbrennt bei lebendigem Leibe. Dejanira erkennt ihre Schuld. In ihrer letzten Szene schafft Händel zum ersten Mal in der Musikgeschichte eine groß angelegte Wahnsinnsszene und komplettiert damit ein expressiv gezeichnetes, modernes Frauenporträt.
In seinem Text führte der Librettist Thomas Broughton Motive aus mehreren antiken Dichtungen über den Tod des Herakles zu einer eigenen Version zusammen, wobei er den Kontrast zwischen der Unschuld der Beteiligten und den furchtbaren Folgen ihrer Verstrickungen in den Mittelpunkt stellte. Es ist keine Oper, kein Oratorium sondern ein phantastisches Musiktheater!!"