☠️ Toter Mann & Mordaualm – Eine Tour mit Happy End (diesmal ... 😈)
Start in Bischofswiesen.
Der ideale Ort für eine Tour, deren Ziel bereits feststeht: der Toter Mann.
Man könnte jetzt noch umdrehen. Aber seien wir ehrlich: Das wäre nur aufgeschobenes Unheil.
Zunächst 430 Hm zur Talstation der Hirscheckbahn.
Noch ist alles harmlos. Die Beine funktionieren, die Stimmung ist gut und niemand ahnt, dass das Schicksal bereits den Kilometerzähler gestartet hat.
Dann kommen 370 Hm zum Toten Mann.
Der Weg nach oben führt über die Rodelbahn mit S1 auf Grobschotter – also genau die Art Untergrund, auf der man wunderbar darüber nachdenken kann, wie dünn die Grenze zwischen „kontrollierter Auffahrt“ und „letzter Auffahrt“ tatsächlich ist. 💀
Oben: eine fantastische Aussicht.
Berge, Täler, Himmel – geradezu kitschig schön.
Nur leider tödlich.
Denn wer zum Toten Mann fährt, sollte nicht erwarten, dass das Schicksal dort oben eine Ausnahme macht. ☠️
Zum Glück gibt es den Hirschkaser.
Einkehr. Essen. Trinken. Kalorien.
Nicht etwa, um neue Kräfte zu sammeln.
Sondern um dem Körper noch einmal die Chance zu geben, seine letzten Reserven ordentlich aufzufüllen. 🍻
Danach: Abfahrt nach Ramsau.
Wer glaubt, jetzt sei das Schlimmste vorbei, hat die Streckenplanung nicht verstanden.
Denn hinter Ramsau wartet bereits die
Mordaualm. (Titelbild)
Weitere 400 Hm.
Der Name ist Programm.
Die Beine wissen es.
Der Kreislauf weiß es.
Und spätestens auf den letzten Höhenmetern weiß es auch derjenige, der die Tour geplant hat. 🔪
Und dann beginnt die letzte Etappe:
die lange Abfahrt zurück nach Bischofswiesen.
Mit S1-Abschnitten
und einem kleinen, aber äußerst geschmackvollen 50-Meter-S2-Finale.
Denn selbst wenn der Tod unterwegs zweimal angeklopft hat, möchten wir ihm natürlich noch eine letzte Gelegenheit geben, sich persönlich vorzustellen. 😈
☠️ Das unvermeidliche Ende
Irgendwann erreichen wir Bischofswiesen.
Nicht weil wir gewonnen haben.
Sondern weil der Tod offenbar Feierabend macht.
Toter Mann. Mordaualm. Grobschotter. 1.150 Höhenmeter. S1. 50 Streckenmeter S2.
Eine Tour mit grandiosen Aussichten, alpiner Schönheit und einem durchgehend beruhigenden Gedanken:
Es hätte schlimmer kommen können.
Aber keine Sorge – wir arbeiten daran. 💀🚵♂️