Strategischer Aschenbrenner

Zwei Seen, zwei Einkehren - Eine Tour, die Leistung verspricht und Genuss liefert.

 

Startpunkt ist der Bahnhof in Kiefersfelden. Ein bewusst neutral gewählter Ort, der weder Höhenmeter noch Illusionen liefert – ideal also, um genau das zu tun, was man später bereut: nämlich losfahren.


Der Einstieg erfolgt unmittelbar über eine Treppe mit 25 Stufen. Diese sind sorgfältig so dimensioniert, dass sie exakt zwischen „lächerlich kurz“ und „unangenehm unnötig präsent“ liegen. Offiziell dient das der Aktivierung, inoffiziell der ersten kleinen Selbstverhandlung des Tages.


Danach beginnt der landschaftlich ernst gemeinte Teil der Veranstaltung Richtung Vorderthiersee. Der Bereich um Thiersee präsentiert sich erwartungsgemäß schön – also genau so, dass man kurz vergisst, dass man dafür vorher gearbeitet hat. See, Berge, Postkartenlicht: alles vorhanden, nichts davon überraschend, aber dennoch erfolgreich wirksam.


Die erste Einkehr erfolgt im Weißes Rössl am See. Hier wird das Orographische Kompensationsprinzip erstmals voll angewendet: Höhenmeter werden in Getränke umgerechnet, Anstrengung in Sitzplatzreservierung und sportliche Ambition in „wir bleiben noch kurz“.


Nach dieser Phase kontrollierter Entschleunigung geht es weiter zum Stimmersee. Ein See, der bewusst so dimensioniert ist, dass man ihn nicht als „Ziel“, sondern als „Zwischenargument“ wahrnimmt. Perfekt geeignet für die Phase, in der man sich fragt, warum man eigentlich schon wieder schwitzt.


Die finale Eskalationsstufe der Tour Berghaus Aschenbrenner. Hier wird die zuvor mühsam aufgebaute sportliche Identität konsequent in kulinarische Restverwertung überführt. Das Orographische Kompensationsprinzip erreicht seinen Endzustand: maximaler Höhengewinn bei gleichzeitigem Verlust jeglicher Selbstdisziplin.


Unterm Strich bleibt eine Tour, die streng genommen aus drei Elementen besteht: kontrollierter Einstieg, optisch übermotivierte Landschaft und zwei Einkehrstationen, die jeweils überzeugend argumentieren, warum das Tempo heute „rein zufällig“ gesunken ist.

 

Hard Facts (entzaubert, aber nicht entkräftet):

  • Distanz: ~37,0 km
  • Einfache Forstwege und Nebenstraßen max. 18%
  • Höhenmeter: ~1.127 m
  • Charakter: Rundkurs mit klarer dramaturgischer Eskalation
  • Verhältnis Leistung ↔ Einkehr: auffällig effizient

 

⚠️ Bitte melde dich nur an, wenn du verbindlich teilnehmen kannst. Die Anmeldung gilt als feste Zusage. Unverbindliche Anmeldungen blockieren Plätze und erschweren die Planung.

 

Die angegebene Uhrzeit ist die Startzeit! Und ja, wir fahren dann wirklich los.

 

👉 Die Plätze vergebe ich bewusst nicht nach dem simplen „first come, first served“, sondern nach dem Prinzip einer stimmigen Gruppe 🤝. Wer auf Tempo, Bestzeiten oder persönlichen Ruhm aus ist, wird eher enttäuscht. Wir fahren gemeinsam 🚵‍♂️ – und die angegebene Fahrzeit bleibt im Zweifel eine optimistische Theorie.

 

Vielen Dank für dein Verständnis!

Organisiert von
Rainer aus Mühldorf am Inn
Mi. 06.05.2026 von 11:15 bis 19:00 Uhr
8 Teilnehmer (aktuell ausgebucht)

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