Hallo zusammen,
Beschreibung der Naturregion Sieg:
Vom Parkplatz Stromberg führt euch erst ein breiter Forstweg leicht bergan, es folgt ein Waldweg durch die lichte Fläche eines ehemaligen Fichtenbestands hoch zum „Quaden“. Hier entsteht sukzessiv eine nächste Waldgeneration. Gleich nebenan liegt der „Mönchskopf“, den die Tour ebenfalls streift. Die Route verläuft über den Höhenrücken des Leuscheids durch den Wald. Immer wieder sorgen freiere Flächen für überraschende Perspektiven: Auch hier ersetzen nach und nach „klimaresistentere“ Baumarten wie Stieleichen, Weißtannen, Edelkastanien und Vogelkirschen die ehemaligen Fichtenbestände. Bald darauf sorgt ein Abschnitt am Waldrand für ein lieblicheres Bild: Bevor ihr das ehemalige Forsthaus Hüppelröttchen erreicht, schweift euer Blick über Wiesen, Teiche und Obstbäume. Hier lohnt sich eine längere Pause, neben einem Kräutergarten wartet eine Aussichtsliege und ein attraktiver Wald- und Bienenlehrpfad auf euch. Im Anschluss geht’s bergab zum Parkplatz Melchiorweg, dem Alternativ-Einstieg der Route. Dort folgt ihr dem Waldweg, der euch in einen Mischwald entlang des Berghanges des „Schaden“ führt. Am Wegrand liefern euch die „Friedrichsquellen“ erfrischendes Trinkwasser – direkt aus der Natur! Die Route schlängelt sich jetzt auf einem breiten Forstweg um zahlreiche Kerbtäler am Hang entlang. Immer wieder ergeben sich durch die lichten Zonen von Sukzessionsflächen Fernsichten über waldige Höhen. Schon ist der Mühlenbach erreicht, dem ihr bis zur Mündung in die Sieg folgt. Am Steilufer entlang führt euch ein Asphaltweg zurück zum Ausgangspunkt.
Der Försterweg ist ein reiner Waldweg; es gibt unterwegs keine Einkehrmöglichkeit. Also ausreichend Proviant mitbringen. Die Wege sind zum größten Teil Wirtschaftswege und auch bei schlechtem Wetter gut zu begehen.
Ich kann drei Leute vom Bahnhof in Eitorf mitnehmen und freue mich auf eine entspannte Wanderung.